Displays sind wie Lottospielen…

Ein Display anzusteuern war für mich wie für Angela Merkel das Internet – vollkommenes Neuland. Also erstmal ein paar Testobjekte aus China bestellt. Und was soll ich sagen – das ist tatsächlich wie Lottospielen. Ich hab unteranderem zwei optisch vollkommen gleiche Touchscreens bestellt. Nun optisch und nach den Spezifikationen sind diese auch vollkommen identisch. Leider hält das die TFT‘s nicht davon ab komplett unterschiedlich zu agieren. Um es mal vorwegzunehmen: Der eine von beiden geht bis heute nicht. Es scheint ein anderer Displaytreiber verbaut zu sein. Gut, vielleicht geht ja auch irgendwas im inneren nicht. Es waren ja auch nur billige Chinaimporte. Als nächstes wurde ein Gerät aus Deutschland geordert. Im Gegensatz zu den beiden vorherigen Displays die jeweils 2,4 Zoll Diagonale besitzen und eine Auflösung von 320 x 240 Pixel haben (wobei ein Teil durch diese seltsame Touchleiste verloren geht) ist das neue Display mit selber Auflösung 2,8 Zoll groß. Irgendwie finde ich zu kleine Displays unpraktisch. Man kann sich designtechnisch gar nicht austoben da der Finger beim Berühren schon ein Viertel des Displays einnimmt. Zu groß darf er aber auch nicht sein. Es muss ja noch im Verhältnis zum Gerät stehen. Der letzte und mit wichtigste Grund sich für den neuen TFT zu entscheiden war aber eindeutig das klare Bild bei sich ändernden Blickwinkeln. Schaute man bei den kleinen Geräten nur leicht von der Seite darauf so wurde aus einem Weiß im Handumdrehen ein klares Rot – und das absolut unakzeptabel. Zum Glück kennt der neue diese Probleme nicht. Also Entscheidung gefallen.

Nun steht die Hardware aber Software fehlt noch. Wie sieht das Menü aus? Was soll es alles können? Wie sieht es mit unterschiedlichen Sprachen aus?

Fragen über Fragen. Nach einigen Tagen intensiver Einarbeitung stand dann der erste Prototyp – noch mit leichten Fehlern und in simplen Design aber der Prototyp ließ sich damit schon einmal ansteuern. Zu tief wollte ich mich aber auch nicht damit beschäftigen, da die komplette Software zum jetzigen Zeitpunkt noch auf einem Arduino Uno läuft und weder die Menge der Pins noch die Leistung ausreichend ist. Es muss also ein kleiner, leistungsstarker Mikrokontroller her – und der braucht wieder ganz andere Befehle zum Ansteuern. Aber das wird dann ein neuer Blogeintrag. Seid also gespannt wie es mit Eurem zukünftigen Re-Fila weiter geht….

Euer Max G.

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